22 Zeit nach dem Willen des Eidams des Katfere DOeſterr eich im Kerker zu ſchmachken. Solche
ſichten, wie ungereimt ſſie auch waren, und wle ſehr ade
ſie auch mit der ruhigen; friedlichen u Marie Loulfe im Widerſpruch ſtanden, die von nies
mänd bezuͤchtigt werden konnte, einen polltiſchen Etuftuß auf ihren Gemahl uͤben zu wollen, fanden doch Eingang, ſelbſt in den hoͤhern Zirkeln. Eini⸗ ges ſchien allerdings dafuͤr zu ſprechen: Vudnaparte batte Deſterreich zu elner Zeit geſchont, iyb dieſes zu ſeinen Fuhen iag, und eine Gemahlin dus deſſem Kalferhaufe gewaͤhlt, wahrſcheinlich um durch elne Verbindung mit dem alten Herrſcherſtamme von Habsburg alle Vorrechte der Legitimitaͤt zu erſtre⸗ ben. Die Folge davon war. daß er die revolutivnaͤ⸗ ren Grundſaͤtze immer mehr aufgab und ſich immer mehr von den Genoſſen zuruckzog, die ihm zur hoch⸗ ſten Macht verholfen hatten; und durch dieſe Ver⸗ anderung, die nicht ſowohl ſeine Gewalt ſelbſt, als die Grundlage derfelben betraf, brachte er viele Re⸗ publikaner gegen ſich auf, ohne die Ariſtokraten fuͤr ſich zu gewinnen. Fuͤrwahr, wenn N dapoleons Recht auf die Souverninitaͤt, abgeſehen von ſeinem Beſitz⸗ ſtande ünd von ſeinen Mitteln, denſelben geltend zu machen, erwogen wurde, ſo unterlag er gewiſſerma⸗ ßen demſelben Tadel, wie die Fledermaus in der Fabel. Die Demokraten warfen ihm ſeine Verbin⸗ dung mit einem Hauſe vom alten Regimente vor—


