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einen wie des andern auszuweichen und ſich unab⸗ haͤngig zu machen.
Dieſe mißlichen Umſtaͤnde wurden noch verſchlim⸗ mert durch die Gegenwart der engliſchen Armee, die nach zweimaliger Vertreibung der Franzoſen aus Por⸗ tugal nicht geneigt ſchien, nach ihren Schiffen zuruͤck⸗ zukehren, ſondern an den Grenzen des letztern Koͤnig⸗ reichs ſtehen blieb, um die Spanier zu ſernerem Wi⸗ derſtande aufzumuntern und ihnen dazu behuͤlflich zu ſeyn. Es war nicht die Schuld des Obergenerals, das dieſe Armee ſich faſt einzig auf die Beobachtung des Feindes beſchraͤnkte. Waͤren die zu der ſo un⸗ gluͤcklich gedachten Erpedition von Walchern verwen⸗ deten Truppen mit denen, die unter den Befehlen von Lord Wellington ſtanden, vereinigt worden, ſo wuͤrden ſie mit einem weit geringeren und auf jeden Fall ehrenvolleren Verluſte die Franzoſen uͤber den Ebro vertrieben und vielleicht gar zur voͤlligen Raͤu⸗ mung Spaniens gezwungen haben. Allein es war nicht zu erwarten, daß unſer Kabinet, das in der neueſten Zeit allerdings eine kuͤhnere und auch richti⸗ gere Idee von den Huͤlfsquellen des Landes gefaßt hatte, auf einmal und unter dem Geſchrei einer Op⸗
poſition, die in jedem Schritte gegen Frankreich ein
verzweifeltes Wageſtuͤck ſah, zum Behuf einer in ſei⸗ nen Augen allerdings vielverſprechenden Unterneh⸗ mung einen betraͤchtlichen Theil der Nationalmacht aufs Spiel ſetzen wuͤrde. Selbſt einſichtsvolle Staats⸗ 4 maͤnner


