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ſeine Truppen nicht bloß an den Soldaten, ſondern auch an den unbewaffneten Buͤrgern die groͤßten Grau⸗ ſamkeiten veruͤben. 3
Als aber Soult ſo weit vorgeruͤckt war, kam er in nicht geringe Verlegenheit. Die Gallicier hatten ſich wieder ermannt und Vigo und andere Plaͤtze ge⸗ nommen; und Silvierg, von Chaves an die Bruͤcke von Amarante vorruͤckend, ſtellte ſich zwiſchen den franzoͤſiſchen General und Gallicien, und ſetzte ſich ſelbſt in Verbindung mit den Spaniern.
Waͤhrend Soult ſolchergeſtalt in Oporto einge⸗ ſchloſſen war, beſchloß das engliſche Miniſterium, durch das Fehlſchlagen ſeiner letzten Unternehmung nicht geſchreckt, die Vertheidigung Portugals fortzuſetzen und in eine noch engere Verbindung mit der oberſten Junta von Spanien zu treten. Seiner eigenen Ue⸗ berzeugung folgend und zugleich auf die oͤffentliche Stimme hoͤrend, nahm es keine Ruͤckſicht auf Rang und Dienſtalter, und ſtellte die nach dem Continente beſtimmten Truppen unter den Befehl von Sir Ar⸗ thur Wellesley, der durch ſein Benehmen in der Schlacht von Vimeira und durch die Auskunft, die er daruͤber dem Unterſuchungsgerichte gegeben, jeder⸗ mann uͤberzeugt hatte, daß die Vertheidigung von Portugal, wenn ſie uͤberhaupt moͤglich ſey, nur durch den Sieger jenes Tages moͤglich ſey. Er war auch kaum zu Liſſabon gelandet, als er die gute Meinung ſeiner Landsleute vollkommen rechtfertigte, Er ging


