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ihm gegebene Bloͤße zu benuͤtzen. Mit einer Batt⸗ rie von 100 Kanonen und einer auserleſenen Divi⸗ ſion durchbrachen Lauriſton und Macdonald das oͤſter⸗ reichiſche Centrum. Napoleon ſelbſt zeigte dabei allen ſeinen Muth und ſein ganzes Talent; er war immer auf dem heißeſten Fleck, ob er gleich durch das Kar⸗ taͤtſchenfeuer, das ſein Gefolge auf ſich zog, oft in große Gefahr kam.
Endlich ſcheint die oͤſterreichiſche Armee in Un⸗ ordnung gerathen zu ſeyn; der linke Flugel insbeſon⸗ dere benahm ſich ſchlecht. Ein Nothgeſchrei ließ ſich hoͤren, und gerade diejenigen raͤumten das Feld zuerſt in wilder Flucht, welche die letzten geweſen ſeyn ſoll⸗ ten, wenn andere dieſes Beiſpiel gegeben haͤtten. Die Franzoſen machten 20,000 Gefangene, und die Nie⸗ derlage war ſo vollſtaͤndig, daß, obgleich der Erzher⸗ zog Johann mit einem Theile ſeiner Armee vor der voͤlligen Beendigung des Gefechts eintraf, Alles ſo unrettbar verloren ſchien, daß er froh war, unbemerkt von dem Feinde das Feld raͤumen zu koͤnnen.
Die oſterreichiſchen Prinzen und die Regierung hofften nun nichts mehr von einem laͤngern Wider⸗
ſtande und ſchloſſen mit Buonaparte zu Znaim einen Waffenſtillſtand, wodurch ſie ſich anheiſchig machten, das Tyrol zu raͤumen und die Zitadellen von Bruͤnn
und Gratz als Unterpfaͤnder ihres aufrichtigen Wun⸗ 15
ſches nach Frieden an Napoleon zu uͤbergeben. Mit dieſem Waffenſtillſtande ſchwanden alle Hoff⸗


