20
Terrain zwiſchen Aſpern und Eßling befeſtigen, waͤh⸗ rend die Armee ruhig wartete, bis es Napoleon ge⸗ fallen wuͤrde, den Verſuch eines Uebergangs uͤber die Donau zu erneuern.
Buonaparte hatte indeß mit beioielloſer Schnel⸗ ligkeit die noͤthigen Materialien auftreiben laſſen, und ſo ſchon am Morgen des zweiten Tages nach der Schlacht ſeine Verbindung mit dem rechten Ufer wie⸗ der hergeſtellt und dadurch den Oeſterreichern alle Hoffnung genommen, irgend einen weitern Vortheil aus der Unterbrechung ſeiner Communication zu ziehen.
Die Inſel Lobau ward mit gleicher Eile durch unverdroſſene Arbeit in ein unermeßliches Lager ver⸗ wandelt und durch Batterien vom ſtaͤrkſten Kaliber gegen Sturm und Ueberfall von dem jenſeitigen Ufer her geſichert, ſo daß auch Hiller's Plan gleich unan⸗ wendbar wurde. 2* kleineren Inſeln wurden auf dieſelbe Art befeſtigt; und am 1ſten Juli verlegte Napoleon ſein Hauptquarkier auf die Inſel Lobau, die den Namen Napoleonsinſel erhielt, und von wo er wie aus einer ungeheuern Feſtung nach Gefallen ge⸗ gen den Feind vorbrechen konnte. Boote, kleine Bar⸗ ken und andere Erforderniſſe, um nach einem beſſe⸗ ren Plane wie fruͤher drei Schiffbruͤcken zu bauen, wurden in einem unbegreiflich kurzen Zeitraume in Bereitſchaft geſetzt. Die fruͤhere Bruͤcke, die man nunmehr ſo dauerhaft hergeſtellt hatte, daß nur we⸗


