ſie war es aber da, wo die oͤffentlichen Blaͤtter, dieſe Organe der Oeffentlichkeit, unter der ſtreugſten und ſchaͤrfſten Aufſicht der Reglerung ſtanden.
Es gab Zeiten, wo Buonaparte, um den Beifall und das Mitgefuͤhl derjenigen zu verdienen, die den Namen von Freiheitsfreunden fuͤr ſich allein in An⸗ ſpruch nehmen, ſich gerue fuͤr einen Liberalen gehal⸗ ten wiſſen wollte, und ſich zu Gunſten der Preßfrei⸗ heit und anderer Zuͤgel der vollziehenden Gewalt er⸗ klaͤrte. Seine Meinungen,(oder vielmehr das, was er als ſolche ausgab) mit einem ganz entgegengeſezten Verfahren in Uebereinſtimmung zu bringen, war eben uicht leicht. Doch verſuchte er es zuweilen. Als er⸗ elnſt eine oder zwei Perſonen, die ihm ſchweigend und mit Verwunderung bei einer ſolchen Gelegenheit zugehoͤrt hatten, und dabei etwas unglaͤubig ausſa⸗ hen, bemerkte, begaun er ſogleich ſich zu verthelbi⸗ gen.„Ich bin,“ ſagte er,„im Herzen und von Natur fuͤr eine feſt beſtimmte und beſchraͤnkte Re⸗ gierung. Sie ſcheinen mir nicht zu glauben, vielleicht weil Sie zwiſchen meinen Meinungen und meiner Handlungsweiſe einen Widerſpruch bemerken. Sie nehmen aber dabei keine Ruͤckſicht auf die Nothwen⸗ digkeit, die durch die Menſchen und die Dinge ge⸗ geben iſt. Wollte ich auch nur einen Augenblick die Zuͤgel nachlaſſen, Sle wuͤrden bald einen allgemeinen Wirrwarr ſehen. Wahrſcheinlich wuͤrden weder Sie noch ich noch eine Nacht in den Tuillerien zubringen.“


