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17 ſo geblendet war, daß, wenn er ihr noch groͤßere Wunder verſprochen haͤtte, ſie an der Verwirklichung derſelben nicht gezweifelt haben wuͤrde. Uebrigens iſt nicht zu laͤugnen, daß in den gemeinnuͤtzigen Wer⸗ ken, die Napolson zu Paris und in den franzoͤſiſchen Provinzen ausgefuͤhrt hat, jener hochfliegende und zugleich tiefdenkende Geiſt nicht zu verkennen iſt,
der ſich auch in ſeinen wundervollen Kriegsthaten
offenbarte.
Das Priyat⸗ und Famllienleben Napoleon's war ſeiner erhabenen Stellung ganz angemeſſen. Die Schwaͤchen ſeines Temperaments verbarg er ſorgfaͤl⸗ tig vor den Augen der Welt, wenigſtens ließ er ſie nicht ſo blicken, daß dadurch der Kaiſer in die Klaſſe gewoͤhnlicher Menſchen herabgeſunken waͤre. Sein Betragen gegen die Kalſerin Joſephine war ganz in der Regel und muſterhaft. Von ihrer Erhebung au bis zu der fatalen Trennung, wie Napoleon ſie ein⸗ mal nannte, theilten beide daſſelbe Gemach und viele Jahre lang daſſelbe Bett. Joſephine, die große Anſpruͤche auf ihren Gemahl machte, ſoll ihn durch ihre Eiferſucht manchmal geplagt haben er fuͤgte ſich darein und entging dadurch dem Vorwurfe, der ſo manche Helden und Maͤnner von Genie trifft, daß ſie Allem, nur nicht den verfuͤhreriſchen Reizen der Frauen, zu widerſtehen vermoͤgen. Seine Liebſchaf⸗
ten, wenn er welche hatte, waren nur voruͤbergehen⸗
der Art; außer Joſephinen und ihrer Nachfolge rin W. Stott's Werke. LI.. 2


