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Mann ſtark; dieſes Verhaͤltniß duͤrfte jedoch bedeu⸗ tend uͤberſchaͤzt ſeyn.
Mit den erſten Strahlen des 8ten Februars nahm dieſe verhaͤngnißvolle Schlacht ihren Anfang. Zwei ſtarke franzoͤſiſche Kolonnen ruͤckten in der Abſicht vor, den rechten Fluͤgel der Ruſſen zu umgehen und ihr Centrum zu gleicher Zeit zu durchbrechen. Sie wur⸗ den aber durch das gewaltige und anhaltende Feuer des ruſſiſchen Geſchuͤtzes in großer Unordnung zuruͤck⸗ getrieben. Ein Angriff auf den ruſſiſchen linken Fluͤ⸗ gel gelang nicht beſſer. Die ruſſiſche Infanterie ſtand wie eine Felſenmauer— ſie warf den Feind zuruͤck — die Reiterei kam zu ihrer Unterſtuͤtzung heran, ſezte dem geworfenen Feinde nach und nahm ihm ei⸗ nige Standarten und Adler ab. Um die Mittags⸗ zeit ſiel der Schnee in dichten Flocken herab und wurde vom Sturmwinde den Ruſſen gerade in's Ge⸗ ſicht geweht; der Rauch des brennenden Dorfes Ser⸗ pallen, der ſich uͤber das Schlachtfeld legte, vermehrte noch das Dunkel.
Unter dem Schutze dieſes Dunkels ruͤckten ſechs franzoͤſiſche Kolonnen, mit Geſchuͤz und Reiterei ver⸗ faaͤrkt, vor und kamen unangefochten der ruſſiſchen
Stellung ganz nahe. Bennigſen fuͤhrte jezt an der Spitze ſeines Generalſtabs ſeine Reſerven ſelbſt in's Feuer, die, mit dem erſten Treffen vereinigt, die Franzoſen mit dem Bajonet angriffen. Ihre durch⸗ brochenen Kolonnen mußten in ihre alte Stellung


