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Die Stellung der beiden Armeen iſt leicht zu beſchreiben. Die ruſſiſche hielt einen unebnen Bo⸗ den von etwa zwei Stunden in der Laͤnge und einer Stunde in der Breite beſezt; ihr linker Fluͤgel war an das Dorf Serpallen gelehnt. Sie hatte die Stadt Preußiſch⸗Eylau, die in einem Grunde liegt und von den Franzoſen beſezt war, vor ihrer Fronte. Zur Beobachtung dieſes das ruſſiſche Centrum bedrohen⸗ den Punktes war eine ruſſiſche Diviſion beſtimmt, die auf Koſten dos rechten Fluͤgels noch bedeutend verſtaͤrkt wurde. Man hielt dieſes fuͤr unverfaͤnglich, weil man ſtuͤndlich die Preußen unter L'Eſtocq auf dieſem Punkte erwartete. Der linke Fluͤgel der Fran⸗ zoſen hatte Eylau beſezt; ihr Centrum und ihre Rechte ſtanden den Ruſſen gerade gegenuͤber, auf ei⸗ ner Kette von Anhoͤhen, die zum Theil die Stellung des Feindes erhoͤhten. Auch ſie erwarteten Verſtaͤr⸗ kungen durch die Diviſion Ney, die noch nicht ein⸗ getroffen war und die den außerſten linken Fluͤgel bilden ſollte. 3
Der Raum zwiſchen den beiderſeitigen Armeen war eine offene und flache, mit einigen zugefrornen Telchen durchſchnittene Ebene. Die Stellung beider Armeen war durch den bleichen Schimmer ihrer Wacht⸗ fener bezeichnet. Die Franzoſen hatten den Vortheil der Zahl fuͤr ſich. Nach den Angaben von Sir Ro⸗ bert Wilfon waren ſie 90,000, die Ruſſen nur 60,/000


