Teil eines Werkes 
20. bis 24. Bändchen (1857)
Entstehung
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Der Alte wollte ihn augenſcheinlich los werden, aber das war es juſt, was Wallenſtjerna nicht wollte.

Auf einmal blieb Wallenſtjerna ſtehen.

„Sie lieben doch die königliche Familie, Herr!“ fragte er;„Sie lieben ſie ehrlich und redlich, wie es einem braven Schweden anſteht?“

„Natürlich.“

Der Alte blieb ebenfalls ſtehen und ſah zu ſei⸗ nem Begleiter empor.

„Wenn ich mich nur darauf verlaſſen könnte, daß Sie es thäten,“ fügte Wallenſtjerna hinzu,„ſo möchte ich Sie gerne um einen Dienſt bitten.“—

„Sehr dienſtfertig von Natur, iſt immer mein Unglück geweſen; bleibe nichts deſto weniger immer gleich dienſtwillig; iſt mein Unglück.“

„Die königliche Familie bedarf gegenwärtig mög⸗ lichſt vieler Freunde.“

Wallenſtjerna bemerkte ſogleich, daß er jetzt einen Gegenſtand berührt hatte, der den alten Schelm im höchſten Grad intereſſirte.

„Jugend iſt aufrichtig,“ antwortete er,„liebe die Jugend. Habe immer meinem König nützlich zu ſein gewünſcht, fehlte die Gelegenheit dazu; Hand⸗ ſchlag und Chre, kann ich, ſo will ich.“

Aber Wallenſtjerna blieb noch immer ruhig ſte⸗ hen; er ſah, daß er den Alten jetzt in ſeinen Hän⸗

den hatte, wenn nur er ſelbſt ihn nicht wieder los⸗ ließ.

„Wann kehren Sie nach Schonen zurück?“

„Bin ein freier Mann; reiſe, wann es mir be⸗ hagt; habe Stockholm ſattſam geſehen.“