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vielleicht ſchon lange angeſponnenen Intrigue gegen den Hof auf der Spur ſei.
Ueber den feindſeligen Charakter derſelben konnte er nach dem ſo eben Vernommenen keinen Zweifel mehr haben.
„Du behaupteſt jedoch, 4 ſprach man wieder,„daß Brahe und Hard, wie auch Puke, heute hier erwar⸗ tet werden.“—
„Ich weiß es ganz genau; ich hörte es von dem Kammerdiener, der mit dem Befehl abgeſchickt wurde.“
„Nun wohl, ich will bis in den ſpäten Abend hier bleiben, im Fall Du mir über die Abſicht der Berufung dieſer Herren einige Aufſchlüſſe verſchaffen kannſt. Nicht bloß die bekannten Geſinnungen der Königin, ſondern auch allerlei Symptome unter dem Volk in der Stadt laſſen mich vermuthen, daß man hier irgend einen Hocus Pocus vorhat, und es gilt aufzuſchauen. Alles iſt jetzt reif, um den letzten Schlag zu führen, aber es hängt dabei viel von Dir ab. Ein einziger unvorſichtiger Schritt von Seiten des Hofes, und er iſt verloren.“
„Ich verlaſſe Sie alſo jetzt, Herr Baron.“
„Vergiß nicht, daß ich im Wirthshaus zu finden bin. Ich habe bereits ein Zimmer genommen. Frage nur nach dem Herrn aus Schonen; man kennt mich unter dieſem Namen.“
Sobald Wallenſtjerna merkte, daß die eine der ſprechenden Perſonen ſich entfernen wollte, beſchloß er vorzutreten, Er wollte Beiden ins Geſicht ſchauen und wiſſen, mit wem er es zu thun hatte, ohne ſie deßhalb allzu ſehr zu erſchrecken oder zu beunruhigen.


