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angeſammelten Flußwaſſers, das plötzlich gewaltſam überſtrömt und Dämme und Schleuſen durchbricht.
Und ſo tief er bisher in ſeinem Innern gelitten, ſo bittere Vorwürfe er ſich wegen der Feigheit ge⸗ macht, welche er gegen den jetzt verſtorbenen Jugend⸗
freund Puke begangen zu haben glaubte, ſo ſtark,
fühlte er ſich jetzt angefeuert, ſeine Chre wiederher⸗ zuſtellen. Ruhig prüfendes Urtheil ging indeß nicht Hand in Hand mit ſeinen guten und redlichen Ab⸗ ſichten. Das bizarre Element, das immer ſo mächtig und entſcheidend in ſein Leben eingegriffen hatte, machte ſich auch jetzt geltend. Das Verrückte, Son⸗ derbare und Satiriſche war ihm zur zweiten Natur geworden, und ſo edel und ritterlich die Motive für ſeine Handlungen waren, ſo ſollten ſie doch bald beinahe wie blanker Wahnwitz ausſehen. Anfangs geſtaltete ſich der an Puke empfangene Auftrag in ſeiner mit Brennſtoffen ſo überfüllten Seele zu einer großen Staatsfrage, und da würde Puke blos der Schlußpunkt, während Larsſon den Ausgangspunkt bildete.
Nachdem dieſer gefunden war, erſchien ihm Alles ſo einfach, ſo deutlich, ſo natürlich: er brauchte blos noch Sturm zu laufen, der Sieg war gewiß.
Die Verhältniſſe, worein Schecta hierdurch ge⸗ rieth, und die Art, wie er ſeine Rolle ſpielte, dürf⸗ ten zwar dem einen oder anderen Leſer nur einen epiſodiſchen Werth zu haben ſcheinen; wir aber fin⸗ den dieß Alles ſo bezeichnend, daß wir es vielmehr als den eigentlichen Kern des politiſchen Lebens und
der Anſchauungsweiſe damaliger Zeit betrachten möchten.
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