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tereſſe des Staats, d. h. in ihrem eigenen Intereſſe abzuändern, und das unbedeutendſte Wort von Sei⸗ ten der Gegenpartei wurde als ein Majeſtätsverbre⸗ chen geahndet, während zu gleicher Zeit die Corrup⸗ tion alle Bande der Moral und des Vertrauens zwiſchen den Einzelnen löste. Dieſer Staatsterroris⸗ mus, beſonders wenn er die blutige Geſtalt der Com⸗ miſſion annahm, war es auch, der nicht blos in allen Gemüthern Schrecken und Entſetzen verbreitete, ſon⸗ dern auch die Freiheit ſelbſt erdrückte, deren Auf⸗ rechthaltung er als ſein Ziel vorſchützte.
Wir ſind Larsſon und Schecta bei ihrem Beſuch in einer entlegenen Kellerwohnung gefolgt und haben geſehen, wie ſie ſich dort eines Bundes Papiere be⸗ mächtigten.
Der Wunſch, dieſe Papiere an Schecta zu über⸗ geben, war der Grund geweſen, warum Larsſon nicht ſogleich die Stadt hatte verlaſſen wollen, um der ihm drohenden Gefahr zu entfliehen.
Vom Augenblick an, wo er bei der Scene im Schloß, in Gegenwart der Königin, als Ankläger gegen den Reichsrath Ehrenpreutz aufgetreten war, wußte er auch, daß er in ihm einen entſchiedenen, unverſöhnlichen Feind hatte.
Aber je mächtiger und unverſöhnlicher dieſer Feind war, um ſo ſtärker fühlte ſich auch Larsſon gedrungen, den Auftrag zu vollziehen, welchen er von dem verſtorbenen Puke übernommen hatte.
Außer den politiſchen Verhandlungen, bei denen er ſich mit unwandelbarem Intereſſe betheiligte, war es dieſer einzige Gedanke, der ſeine Seele erfüllte.
Er hatte zwar gehofft, ſeinen Auftrag dem Sohne


