Teil eines Werkes 
15. bis 19. Bändchen (1856)
Entstehung
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nicht weichen, und man mußte zum Brecheiſen grei— fen. Alexander, der an dergleichen Arbeiten gewöhnt war, trieb es ſo geſchickt ein, daß die Thüre beim erſten kräftigen Drucke krachend aufſprang.

„Zieht euch einen Augenblick zurück,“ bat der Friesrock, indem er herumtappend die Lampe aus der Hand fallen ließ, ſo daß das Licht erloſch;„aus dieſem Abgrund dringt uns ein wahrer Giftqualm entgegen.“

Frau Schedvin war nicht die Letzte, die ſich zu⸗ rückzog.

Nach dem Erlöſchen der Lampe war der ganze

Hof ins dichteſte Dunkel gehüllt. Die Poſten ſtan⸗

den theils am Haupteingang des Hofes, theils ein Stück davon entfernt und auf den Seiten der Keller⸗ thüre. Alle beobachteten das tiefſte Schweigen. Noch ſah man vom Keller her den ſchwachen Schein, der zur Ueberzeugung führte, daß man drunten noch nichts Böſes ahne. Der noch immer fallende dichte Schnee, der an die Fenſter anſchlug und an den Mauern hinfiel, war die einzige Luftbewegung, die man wahrnahm.

Im ſelben Augenblick jedoch, wo die Anweſenden ſich von der Kelleröffnung zurückzogen, begann der Friesrock vorſichtig und ſtill ſelbſt in den Keller hinabzuſteigen.

Der Augenblick dazu war ſehr klug berechnet. Niemand beachtete ſein Vorhaben, und wenn man es auch bemerkt hätte, ſo würde ſich doch Niemand darüber gewundert haben. Sie beabſichtigten ja alle zuſammen hinabzuſteigen.

Unbekannt mit dem Platz und dem Kellergang,

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