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nicht länger zu unterdrücken vermochte.„Was wiſſen Sie von Baron Wrangel und ſeinem Anerbieten?“
„Wer ich bin? Wenn Sie mich das vor einigen Tagen gefragt hätten, ſo hätte ich Ihnen mit großer Gewißheit darauf antworten können; aber jetzt weiß ich es wahrlich ſelbſt nicht. Aber auch Sie ſelbſt, Larsſon und Schecta, ſind Sie nicht zwei bloße Fragezeichen über Ihre eigene Exiſtenz, zwei unbe⸗ kannte Termini, deren Werth blos mit Hülfe der zwei bekannten Größen von Ihrer Seite, der Com⸗ miſſion und des Henkers, ermittelt werden kann? Und was ich von Wrangel und ſeinem Anerbieten weiß? Was ich weiß? Juſt, das iſt ja die Kunſt in unſern Tagen, Alles und doch Nichts zu wiſſen, und in dieſer unausſprechlich glücklichen Lage befinde ich mich.“
„Wir ſpielen ein offenes Spiel, mein Herr,“ begann jetzt Schecta, überdrüſſig der allzu langen Myſtifikation;„Sie ſehen in unſere Karten, Sie wiſſen wer wir ſind; wir dagegen ſehen in Ihre Karten nicht, wir kennen Sie nicht; ich meine, das iſt ein falſches Spiel, eine hinterliſtige Auflauerei, die uns veranlaſſen muß, uns Ihrer um jeden Preis zu ent⸗ ledigen. Alſo noch einmal, mein Herr, verlaſſen Sie uns.“
„Aber wenn ich Ihrem Wunſch nachkäme und Sie verließe, ſo bin ich überzeugt, daß Sie aufge⸗ griffen würden, bevor Sie ins nächſte Gäßchen kämen.“
„Wir ſind dankbar für Ihre Sorgſamkeit, bitten aber, dieſelbe auf Ihre eigene Perſon zu beſchränken.” „Wenn ich Silfverhjelm mit Ihnen vergleiche,“


