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angreifen zu können. Es iſt nämlich ein alter Er⸗ fahrungsſatz, Larsſon, daß, ſobald eine Partei das vernünftige Maß überſchreitet, in der öffentlichen Meinung ſogleich eine Reaction gegen diejenigen be⸗ ginnt, die zu übermüthig auf ihre Erfolge pochen. Fallen die Hüte mit ihrer gewöhnlichen Verfolgungs⸗ ſucht über uns her, ſo können wir mit vollem Recht auf einen ſolchen Umſchlag zu unſern Gunſten hoffen. Sie wiſſen vielleicht, daß bereits mehrere Ihrer Freunde vom Bauernſtand verhaftet worden ſind?“
„Nein, Herr Baron, nein... das weiß ich nicht... hat man's gewagt...?“
.„Dann wiſſen Sie vielleicht auch nicht, daß gegen Sie ſelbſt ein Haftbefehl ausgefertigt iſt?“
„Gegen mich?“—
„Der Bataillonsprediger Forbus, unſer gemein⸗ ſchaftlicher Freund, iſt ſo eben verhaftet worden. Ich habe ihn ſelbſt nach dem Gefängniß abführen geſehen.“—
„Forbus? Mein Gott, was hat er denn ge⸗ than?“
„Man beſchuldigt ihn, er habe den Reichstag zu Anſichten und Maßregeln zu verleiten geſucht, welche der beſtehenden Regierung feindſelig ſeien; man ſagt, er habe auch Sie aufgehetzt, Larsſon.“
„Armer Forbus,“ klagte Larsſon;„wenn man auch ihn verhaftet hat, wer kann ſich dann noch ſicher glauben?“
„Am Tag, wo die große Deputation die Ant⸗ wort der Stände überbrachte, ſtand ein bisher ziem⸗ lich unbekanntes Mitglied des Adels, der Capitän Henrik Häſteſto, auf dem Ritterhausmarkt und ſoll


