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Forbus hat es auf ſich genommen, in der holländi⸗ ſchen Düne den Vicewirth zu ſpielen. Wrangel ſon⸗ dirt die öffentliche Meinung im Ritterhaus und be⸗ ſchäftigt ſich mit einer neuen politiſchen Broſchüre. Das Trabantenkorps iſt bereit, zu jeder Narrheit die Hand zu reichen. Silfverhjelm ſoll ſein Hauptquar⸗ tier in einem Wirthshaus in der Meiſter Samuelsgaſſe haben. Täuſche ich mich nicht, ſo iſt die Zeit bereits feſtgeſetzt...“
„Zu was?“.
„So bald die Reichsſtände über die Eingabe des Königs einen Entſchluß gefaßt haben, iſt die Zeit da.“
„Zu was?“
„Was weiß ich, Herr Graf? Das Gerücht iſt blos ein Rauch, bis der wahre Sachverhalt als klare Flamme hervortritt. Noch raucht es blos. Die Po⸗ litik, Herr Graf, iſt blos ein Gewebe von Meinun⸗ gen: die Charaktere bilden den Aufzug, das Gerücht den Einſchlag. Die große Aufgabe des Lebens iſt, zu erforſchen, was wahr und was nicht wahr iſt. Gewöhnlich muß man ſich durch viele Unwahrheiten hindurch den Weg zur Wahrheit bahnen. Ich ſage, daß ich viele Gründe habe, meine Behauptungen für wahr zu halten: das iſt Alles, was man von einem vorſichtigen Mann erwarten kann.“
„Mag ſein... aber weiter... weiter...“
„Weiter, ja! Darin liegt juſt die ganze Schwie⸗ rigkeit. Um Puke zu retten...“
„Ja gewiß, um ihn zu retten...“
Chrenpreutz verſtand unter dieſem Wort juſt das Gegentheil. Er wollte nur das Mittel zu ſeiner


