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Lars Larsſon machte dabei eine ausdrucksvolle
Bewegung gegen den Reichsrath Grafen Ehrenpreutz.
ſo etwas im Opernkeller unterwegs zu laſſen. Er antwortet, er habe keine Angſt, er ſei der Oberſt Stobe. Es werden mehrere Zeugen aufgerufen. Am folgenden Tag kommt ein Offizier mit Wach⸗ mannſchaft und verhaftet den Oberſt, der von Nichts weiß. Eine Kommiſſion wird niedergeſetzt, es werden Zeugen verhört; Alle ſprechen gegen Stobe. Stobe lächelt dazu; die Richter erinnern ihn, daß zwei Zeugen genügen, um ein Todes⸗ urtheil hervorzurufen. Endlich zeugen noch einige Jungen; da fragt Stobe, ob ſie den Oberſt Stobe kennen, ob er der Oberſt Stobe ſei; die Jungen läugnen es entſchieden, und ſo klärt ſich die Sache auf. Gyldenſten wird zur Enthaup⸗ tung, zwei andere von Stobes Feinden zur Ru⸗ thenſtrafe und Brandmarkung verurtheilt. Gyl⸗ denſten entflieht zuerſt nach Hamburg, wo er einen Juden zu ſich lockt, den er erwürgt und aus⸗ plündert; ſodann nach Sachſen, wo er um ein adeliges Fräulein freit, aber einen Korb erhält. Behauptet ſpäter, ſie ſei ſeine Tochter aus der Zeit, wo das ſchwediſche Heer in Sachſen gele⸗ gen; bricht eines Nachts in ihr Haus ein, er⸗ mordet Mutter und Tochter, wird aber feſtge⸗ nommen. Will nicht ſterben, ſondern muß ge⸗ bunden werden, worauf er enthauptet und aufs Nad geflochten wird.(Linné.) Dagſtröm, Oberſtlieutenant, ein reicher Edelmann aus Schonen, ſtand auf der holſtein'ſchen Partei gegen König Friedrich. Seine freie Sprache im Ritterhaus zieht ihm die Ungnade des Königs zu. Man ſucht eine Urſache, es wird eine Kom⸗


