Teil eines Werkes 
9. bis 14. Bändchen (1856)
Entstehung
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all' die unzähligen weiteren Richtblockskandidaten, einen Wellingk, einen Cederhjelm, einen Benjamin Düſter⁵), einen Stobe), einen Dagſtröm?), einen

4) Am 22. Oktober meldete der Landesmarſchall im geheimen Ausſchuß, der König habe während der . Rathsſitzung ihm ſelbſt, ſo wie den Sprechern 4₰ der Geiſtlichkeit und des Bürgerſtandes die Mit⸗ . theilung gemacht, daß eine bedenkliche Schrift in Sr. Maj. Hand gekommen ſei, darauf aus⸗ gehend, durch falſche Gründe den Unwiſſenden 3 vorzuſpiegeln, daß es für das Reich das Beſte wäre, gar keine Verbindungen mit fremden Mäch⸗ ten zu haben; die Schrift ſei auf den Bauern⸗ ſtand berechnet. Sie wurde verleſen. Im Aus⸗ ſchuß wurde geäußert, das ſei nicht die erſte Schrift dieſer Art, die vom ruſſiſchen Miniſter komme, um Uneinigkeit unter der Nation zu ſtif⸗ . ten, und ſie könne nur als ein grobes Pasqguill angeſehen werden. Es ging ein Schreiben an den König ab, betreffend die Entdeckung und Ver⸗ hinderung böswilliger Pläne, jedoch ohne näheres Eingehen darauf. Man ſagte, der Verfaſſer der G Schrift ſei ein gewiſſer Simolin, ein geborner Schwede, aber jetzt bei der ruſſiſchen Geſandt⸗ ſchaft in Stockholm angeſtellt und ſpäter in Wien. Er hatte einen Bezirkshauptmann Wik⸗ man in Finnland als Spion bei dem Reichs⸗ rath Roſen gebraucht, und um Mißvergnügen bei den Finnen hervorzurufen. Der Plan ſoll geweſen ſein, Finnland unter ruſſiſchem Schutz ſelbſtändig zu machen, mit dem Großfürſten Karl Peter Ulrich als König. Wikman wurde zum Tod verurtheilt und hingerichtet.

5) Gab ſich für König Karl XII. aus. Wurde

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