Teil eines Werkes 
9. bis 14. Bändchen (1856)
Entstehung
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Der Hof bewunderte den Muth des Vaters Lars.

Der Königin wurde ihr Herz weit; von allen Seiten her ſprachen ja freundliche Hoffnungen zu ihr. In ihrem Entzücken ſah ſie keinen Widerſtand mehr. Die Ausſichten auf Erfolg erfüllten ihre Seele mit Eingebungen. Mehr als je glaubte ſie einen glück⸗ lichen Zeitpunkt für ihre Bemühungen gewählt zu haben. Sie überſchaute im Stillen den Operations⸗ plan, den ſie befolgte, und ſie bereute beinahe, daß ſie ihm kein weiter ausſehendes Ziel geſteckt hatte. Sie fühlte ſich jetzt ſo mächtig, daß ihr kein Ziel für ihre Beſtrebungen hoch genug ſchien. Was in ihrem Innern vorging, ſpiegelte ſich auch in ihrem Aeußern ab. Ihre Augen ſtrahlten, ihre Stirne glänzte. Hätte die Krone auf ihrem Haupte geruht, ſie hätte es nicht höher tragen können als jetzt.

Die Anweſenden waren alle zu ſehr von ihren eigenen Empfindungen in Anſpruch genommen, als daß ſie bemerkt hätten, wie augenſcheinlich ſie ſich verführeriſchen und bezaubernden Illuſionen hingab.

Ein einziges Auge jedoch ruhte noch immer un⸗ verwandt auf ihr: das Auge Pechlins.

Welche gräßliche Kataſtrophen ſind nicht in den letzten fünfunddreißig Jahren im Lande vorgefallen!

fuhr Lars fort.Jahr für Jahr ſehe ich blos einen

Richtblock um den andern, gleich Meilenzeigern auf einem Weg, den wir zurückgelegt haben⸗

Alle ſahen verwundert den Redner an; aber nur Forbus, der ihn näher kannte, begriff, daß der Ge⸗ danke an das Schickſal des alten Puke es war, was ihn in der Seele brannte.

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