Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1856)
Entstehung
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zwiſchen, und Röhr zog ſich endlich zurück, jedoch mit Blicken, die vom wüthendſten Haſſe zeugten.

Jetzt iſt die Reihe an uns, ſagte Creutz.

Ja, Herr Graf.

Nur dieſe wenigen Worte wurden zwiſchen ihnen gewechſelt, während die Sekundanten beſchäftigt waren, theils die Menſur abzumeſſen und abzuſtecken, theils die Piſtolen zu laden.

Ehe wir anfangen, ſagte Creutz,will ich einen Vorbehalt machen.

Haben Sie die Güte.

Creutz hatte nach ſeiner Beſprechung mit Chren⸗ preutz in ſeinem Innern geſchworen, Puke zu tödten.

Es iſt nichts Ungewöhnliches, fuhr er fort, daß, wenn der erſte Schuß mißglückt iſt, der Geg⸗ ner aus affektirtem Edelmuth in die Luft ſchießt; aber dieſer Edelmuth iſt falſch: und iſt blos ein Mittel, um das Duell bald abzubrechen. Ich ver⸗ lange, daß kein Schuß in die Luft geſchieht, ſondern daß das Duell fortgeſetzt wird, bis Blut gefloſſen, bis ein Leben vernichtet iſt. Sind wir darin einig?

Wir verwerfen den Vorſchlag, erklärten die Sekundanten.Das Duell iſt frei, es iſt kein bloßer Mord.

Puke's Blick ſchweifte umher; er antwortete nicht ſogleich, aber auf einmal verklärte ſich ſein Geſicht, wie ein Meteor in den Wolken.

Meine Herren, ſagte er,Sie haben Recht mit Ihrer Einwendung, ich gebe es zu; aber dieſes Recht hört auf, wenn die beiden Betheiligten ſich zu einem entgegengeſetzten Beſchluß einigen. Die Frei⸗ heit des Duells beſteht in nichts Anderem, als in