„17252 Wir haben jetzt 1756. Sie müſſen ſo alt wie Methuſalem ſein, um ſchon damals gelebt zu haben. Derjenige iſt weiſe, der ſich nicht weiter als bis auf geſtern zurückerinnert. Die Philoſophen lehren uns, daß das Leben blos ein Augenblick, die Poeten, daß es blos ein Traum ſei. Ich glaube, daß Beide Recht haben: das Leben iſt der Traum eines Augenblicks.“
Lars antwortete nicht ſogleich, aber ohne irgend eine Veränderung in ſeinem Geſichte betrachtete er Schecta eine gute Weile.
„Wollen Sie ſo gut ſein und in das innere Zimmer hier treten, Capitän?“ ſagte er dann.„Fürch⸗ ten Sie Nichts, Capitän... öffnen Sie die Thüre und ſchließen Sie hinter ſich, wenn Sie ſo wollen.“
Schecta zögerte einen Augenblick, trat aber doch endlich ein.
Lars Larsſon verſchloß die Thüre hinter ihm.
Forbus näherte ſich Lars, um ihn um Aufſchluß zu bitten, aber Lars machte eine abwehrende Bewe⸗ gung.
„Hören Sie, Paſtor, hören Sie!“
Ein Ruf des Schreckens und Entſetzens erſcholl in dieſem Augenblick von dem Zimmer her, in wel⸗ ches Schecta ſich begeben hatte.
„Bei Gott, Vater Lars, was ſoll das heißen? Sie ſetzen mich in Erſtaunen.“
„Fürchten Sie Nichts, Herr Paſtor; ich weiß, was ich thue. Laſſen Sie uns gleichwohl jetzt hin⸗ eingehen.“
Als Forbus und Lars eintraten, fanden ſie Schecta beinahe bewußtlos in einen Stuhl nieder⸗


