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„Es iſt ganz natürlich,“ antwortete ſie,„weil ich blos eine einzige Sache mit Beſtimmtheit weiß.“
„Was?“
„Daß Sie Beide ſehr, ſehr langweilig ſind.“
Pechlin lachte, Aminoff raste.
„Du biſt charmant, Amanda,“ bemerkte Pechlin. „Du übertriffſt alle meine Hoffnungen. Du biſt einfach und natürlich, und zu gleicher Zeit unerklär⸗ lich und räthſelhaft.“ dal Sie iſt grauſam,“ erklärte Aminoff,„ſie iſt
„Sie iſt ein verwöhntes Kind,“ ſagte Pechlin. „Sie iſt in der Freiheit aufgewachſen... gerade ſo iſt die Freiheit ohne Zügel und Bande... ſie iſt ſchön, aber wild... es kommt Ihnen zu, ſie zu zügeln, Herr Cornet.“
„Mir?“
„Der Zügel heißt Liebe.“
„Aber die Liebe, Baron, iſt kein Zügel,“ ſagte Amanda.„Die Liebe iſt ein Gebet an einem Opfer⸗ altar, ſie iſt nicht das Opfer, nicht der Altar, nicht die Flamme, ſondern das Gebet, das am Altar auf⸗ ſteigt, das Gebet zum Himmel um Frieden in unſern Herzen und Seligkeit in unſern Gedanken.“
Pechlin ſowohl als Aminoff betrachteten Amanda voll Verwunderung. Was ſie ſagte, war ſo ganz ohne alle Leidenſchaft und Launenhaftigkeit, es kam ſo ſichtlich aus der Tiefe ihres Herzens, es bewies, wie einfach und natürlich ſie ſelbſt die Liebe betrach⸗ tete, deren Macht in erſter und letzter Inſtanz ent⸗ ſcheidend in jedes Mädchenleben eingreift.“
„Apropos,“ ſagte ſie, als Pechlin und Aminoff
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