Teil eines Werkes 
17. bis 21. Bändchen (1852)
Entstehung
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meine Liebe nur ein Wetterlicht, das allerdings unanf⸗ hörlich angezündet wurde, aber doch nur, um ſogleich wieder zu erlöſchen. Jetzt habe ich Luſt zu etwas Soli⸗

derem. Löſe die Boleinen des Hinterſegels, mein Mäd⸗

chen! Stecke den Fockmaſt auf! Breit vor, meine Schöne! Es iſt wohl wahr, daß ich krahnbalkenweiſe Netta in meinem Gucker gehabt habe, aber es ſind verdammt viel Brandungen in dieſem Fahrwaſſer da, und es iſt gar nicht ſo leicht, ans Land zu kommen, zumal da ihr Alter doch ein abgefeimter Spitzbube iſt, wie ich wohl gemerkt habe. Nun, haſt Du Luſt, Anna, ſo machen wirs mit dem Handſchlag feſt. Ich habe geſagt, wie ich bin, und ich weiß wie Du biſt. Es iſt eine Flagge an der Schute .... was ſagſt Du?

Aber mein Gott, ich verſtehe ja gar nicht, was Sie meinen.

Ich will Dich für mein ganzes Leben in mein Boot nehmen, mein Mädchen. Der Teufel hole alles längere Geſeufze. Begreifſt Du mich jetzt?

Nein.

Wir wollen einander gegenſeitig ins Schlepptau nehmen, bis wir an dem Hafen des Grabes anlangen, wo der Hottentotte ebenſogut ein Chriſt, wie der Chriſt ein Hottentotte iſt. Wenn wir uns noch dazu lieben, ſo treffen wir zwei Fliegen auf einen Schlag.

Wie ſo?

Wir wollen die Ringe mit einander wechſeln.

Sie ſind ganz unbegreiflich, mein Herr.

Anna meinte zwar wirklich zu verſtehen, was er wollte, aber ſie glaubte ihrer Vermuthung nicht trauen zu dürfen, weil ihr die Sache ganz unmöglich erſchien.

Sieh mir ins Auge, Anna, begann Pierrot wie⸗ der.Du biſt eine Gaſſendirne, ich bin ein Gaſſenjunge. Du haſt viel geliebt, ich noch mehr; Du haſt unter ſchwediſcher Flagge geliebt, ich unter allen Flaggen der Welt; wir beſitzen beide in verſchiedenen Dingen Erfah⸗