Teil eines Werkes 
17. bis 21. Bändchen (1852)
Entstehung
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jedoch das Publikum zu noch lärmenderen und höhni⸗ ſcheren Ausrufungen. Das Unweſen war ſchrecklich, zumal da auch noch die Muſik fortwährend ſpielte.

Dieſer Lärm war es, der Gabrielens und Gourville’s Aufmerkſamkeit auregte, und die Erzählung des Chevaliers unterbrach.

Es gelang jedoch Pierrot bald, die Königin der wilden Jagd vom Tempel hinabzuführen. Ein anderes Frauenzimmer nahm ihren Platz ein. Stille und Ord⸗ nung kehrten zurück, und der Fackelzug nahm wieder ſeinen Gang.

Roman und Paul eilten zu Anna, um ſie aufzu⸗ muntern und zu erſuchen, daß ſie ihr Verſprechen erfüllen möchte; aber ſie fanden ſie niedergeſchlagen, verzweifelt und unfähig, ſie im Augenblick zu begreifen.

„Was ſollen wir thun,“ fragte Paul,„um Gabriele und Mathilde von dem Schimpf zu retten, der ſie er⸗ wartet? Ich gehe direkt zu ihnen...“

„Thue das nicht,“ antwortete Roman;„Du würdeſt Alles vereiteln. Bedenke, was für uns auf dem Spiel ſteht. Du haſt Deinem Pflegevater geſchworen, nichts zu ſcheuen, um das Geheimniß in Bezug auf Landers Tod und die damit zuſammenhängenden Umſtände aufzu⸗ decken. Ich kenne das menſchliche Herz. Unter gewöhn⸗ lichen Umſtänden wird es uns nicht gelingen, dieſe Sachen zu entſchleiern; man muß die Leute überrumpeln. Denke auch an das ſchreckliche Urtheil, das noch immer an⸗ klagend auf einem des Mordes verdächtigen, vielleicht ſchuldloſen Manne laſtet. Es iſt ja möglich, daß er noch lebt, obſchon er durch das Urtheil gezwungen iſt, in ver⸗ vorgener Niedrigkeit zu vegetiren. Welch' ein trauriges und qualvolles Leben! Vergiß auch die zwei ſchutzloſen Kinder nicht, die elternlos im Leben umherirren. Bei Gott, es finden ſich hier gar zu wichtige Gründe vor, als daß wir uns durch ein Gefühl, ſo ſchön es auch ſonſt

ſein mag, abhalten laſſen dürften, die Gelegenheit zu