Die Liebe kann uns veranlaſſen, das Glück desjenigen zu fördern, Eiferſucht verleibt uns den Muth, die wir lieben. Sind Sie nie eif⸗
uns nicht zögern, man erwartet Sie.“
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„Ich betrog Sie, als ich das letztemal hier war, weil derjenige, den ich liebte, es wollte. Ich hatte die Abſicht, Sie zu ermorden, weil derjenige, den ich liebte, es mir befahl. Für einen freundlichen Blick aus den Augen des Angebeteten hätte ich mich ſelbſt zu ſeinen Füßen erſtechen können. Jetzt haſſe ich ihn und will ihn Ihnen überantworten oder Ihnen die Freude gönnen, ich an ſeinem Falle zu weiden.“
„Wahnſinnige, das vermagſt Du nicht.“
„Ich habe es geſchworen.“
„Und ich ſage, daß Du es nicht vermagſt, weil ich mich an Niemandens Fall zu weiden vermag.“
„Sie täuſchen ſich jedoch diesmal. Aus den Papie⸗ ren, die ich hier nahm, habe ich erſehen, was Ihre Ge⸗ danken beſchäftigt.“
„Ich habe geſchworen, d den Baron Lander ermordete.“
„Sie können nicht errathen, wer es war?“ „Nein.“
„Zur ſelben Zeit wurden ein Knabe und ein Mäd⸗ chen geboren.“
„Ganz richtig.“
„Sie wiſſen nicht, wo dieſe ſind?“
„Nein, nein.“
„Haben Sie den Muth, mir zu folgen?“
„Ihnen?“
„Mir zu gehorchen?⸗
„Ihnen? Sie ſind ſonderbar.“
„Die Liebe iſt ein Schatten gegen die Eiferſucht.
jeden zu tödten, um
den wir lieben. Die diejenigen zu tödten, ferſüchtig geweſen, Herr?“ Pauls Augen flammten. Er dachte an den Brief. „Sie waren es,“ fuhr Charlotte fort,„laſſen Sie
enjenigen aufzudecken, der


