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ger bezahlen. Wer iſt der Vornehmſte unter euch... Nun, nun... heraus mit der Sprache.“
„So wahr Gott lebt, gnädiger Herr Landrichter,“ ſagte der Fuchs, als die Uebrigen ſchwiegen.„wir wollen gewiß die Wahrheit ſagen, denn ſehen Sie, lügen könne wir nicht.“
„Wer iſt der Vornehmſte unter euch? habe ich ge⸗ fragt. Ich dulde keine lange Redensarten.“
„Wenn der königliche Herr Landrichter mir erlauben zu antworten, ſo...“
„Juſt das befehle ich Dir ja.“
„Wir ſind alle gleich vornehm, gnädiger Herr Land⸗
richter, aber wenn einer unter uns will, ſo iſt es dieſer da.“
Der Fuchs deutete dabei auf Brauner. 3
Brauner fuhr bei dieſer Anklage zuſammen. Er bot alle ſeine Kräfte auf, um ſein Haupt zu erheben. Ernſt und Ruhe ſprachen aus ſeinem Geſicht. Die ſchnee⸗ weißen Locken ringelten ſich um ſeine Stirne und gaben ihm ein würdiges Ausſehen.
„Meine Kameraden werden ſicherlich daſſelbe bezeu⸗
gen, wie ich,“ fügte der Fuchs hinzu,„daß nehmlich der alte Brauner...⸗
Der Polizeimeiſter fixirte ſie genau. „Was unſer Kamerad ſagt, iſt wahr,“ bezeugten auch
der Vornehmſte ſein
ſie;„denn ſehen Sie, hochwürdiger königlicher Herr Po⸗
lizeimeiſter, wenn Jemand uns angeführt hat, ſo iſt es der Alte da. Er hat uns dazu verlockt.“
Der Polizeimeiſter ſchien ſich bereits eine gewiſſe Meinung gebildet zu haben.
„Wer biſt Du,“ fragte er den Fuchs.
„Hafenarbeiter,“ antwortete dieſer.
„Und Du?“
„Ich bin in die Interimsmilitärverſorgungsanſtalt aufgenommen, gnädiger Herr Landrichter.“ „Und Du?“


