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Ruhe vor der Polizei haben, weil dieſe beſtändig drohe, ſie und die Frau, bei der ſie eingeſchrieben ſei, vor den Commiſſär zu führen, und man habe ihr durch ſolche Drohungen Alles abgenöthigt, was ſie beſeſſen habe; da ſie nun keine Mittel beſitze, um dieſe Leute auch noch ferner beſtechen zu können, ſo fürchte ſie jeden Tag wie⸗ der ergriffen zu werden.
Der Direktor, der ein rechtſchaffener Mann war, begab ſich ſogleich zum Polizeicommiſſär und bat, man möge dieſe Perſon nicht mehr beunruhigen, da ſie nichts Böſes gethan habe. Der Commiſſär verſprach darüber zu wachen.
Eines Abends, es war ungefähr fünf oder halb ſechs, ſtand der Direktor zufällig auf dem Markt Guſtav Adolphs II., als dieſelbe Perſon eiligſt auf ihn zuge⸗ ſprungen kam.
„Retten Sie mich!“ bat ſie,„um Gotteswillen, ret⸗. ten Sie mich.“
„Was gibt es denn?“
„Die Polizei will mich wieder ergreifen.“
„Haſt Du etwas Böſes gethan?“
„Nein“
Jetzt kamen einige Polizeidiener in der Abſicht, ſie zu ergreifen.
„Was wollt ihr von dem Mädchen?“ fragte der Direktor,„hat ſie geſtohlen?“
„Nein.“ „Gemordet?“ „Nein.“
„Lärm gemacht?“ „Nein.“
„Händel gehabt?“ „Nein.“
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„Sie geht auf der Nordbrücke ſpazieren.“ „Das geht euch nichts an.“
„Was hat ſie denn gethan?⸗
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