4
„Nehmen Sie ſich in Acht, mein Herr; wiſſen Si, wol
was meine Augen ſind?“ geh „Laſſen Sie hören.“ Si „Ein Labyrinth...“ mir „Wie ſo?“
„Worin Sie ſich leicht verirren können.“..
„Um ſo beſſer, ich bins zufrieden, den Rückweg nih mehr zu finden.“ ich
„Sie wiſſen nicht Alles. In meinem Herzen wohn nie ein Minotaurus... noch einmal, nehmen Sie ſich Sc
Acht.“
Auf einmal aber wurde Jaquette auch ernſthaf ich
Obſchon ſie langſam ritten, waren ſie nahe bei ihr ſche
Wohnung angekommen und ſollten ſich bald trennen. wo
Jaquette erinnerte ſich jetzt, daß ſie etwas hatte kör was ſie ihm durchaus ſagen wollte.
„Herr Paul,“ ſagte ſie alſo,„da Sie verſchieden ha Fragen an mich geſtellt haben, ſo werden Sie mir wu jetz erlauben, auch eine an Sie zu ſtellen.“ He „Gerne, mein Fräulein, unendlich gerne. Es ſol 6 mir ein Vergnügen ſein, ſie zu beantworten.“ ich „Sie haben doch einen alten Mann bei ſich, der ſit Brauner nennt?“
3„Allerdings.“
„Kennen Sie ihn genau?“
„Vollkommen.“
„Und Sie verlaſſen ſich auf ihn?“ wo „Wie auf mich ſelbſt.
„Ich habe inzwiſchen Veranlaſſung zu der Vermu⸗
thung, daß er nicht zuverläßig ſei, und ich glaube Sie T
bitten zu müſſen, ihn wohl im Auge zu behalten.“
„Das iſt nicht möglich, mein Fräulein; welchen
Grund können Sie zu einem ſolchen Argwohn haben?“
„Nichts anderes, als Geſchwatze und Gerede, wenn
Sie ſo wollen... aber obſchon ich mich für den Au⸗
genblick nicht näher erklären kann, ſo bitte ich Sie gleich⸗ 8


