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ihrer eigenen Einbildung, blos um dieſelben Perſonen, nebſt ihrem ganzen Beſitzthum und Erwerb zu miß⸗ brauchen und dadurch Mittel zu neuen Eroberungen zu erhalten. Ihre Lehre iſt eine Accommodationslehre, und ſie ſchmiegen dieſelbe bisweilen gerne bis auf weitere lokalen Forderungen an. Von Kartenſpiel und Theater, was auf dem Lande unbekannt iſt, wird da nicht ge⸗ ſprochen, ſondern da beſteht die Gottſeligkeit darin, daß man gewiſſen Arten von Zeugen und Kleiderſchnitt, ſo⸗ wie dem Tanz und ſo weiter entſagt. Bei andern Le⸗ ſern richten ſie ſich nach ihren vorgefaßten Meinungen, warten aber immer auf Gelegenheit, die eben erwähnten gleichgültigen Dinge einzuſchärfen, die bald zu Haupt⸗ ſachen erhoben werden. Meetings mit Beichte wurden durch die ernſtlichen Bemühungen des Biſchofs Wallin und in Folge einer Denkſchrift des Pfarrers Eichthal verboten und konnten nie mehr aufkommen, bis nach dem Tode Wallins, wo alle Dämme ſich dem Fanatismus öffneten. Der Freudetaumel bei dieſer Parthei ging ſo weit, daß Luſtfahrten auf Dampfſchiffen, zum Denk⸗ mal des Miſſionärs Ansgarius, unternommen wurden, bei welchen Fahrten man all dieſe verbotene Mechanik anwandte und die Namenseinzeichnungen in einer metho⸗ diſtiſchen Matrikel vorgenommen wurden. Emiſſäre wur⸗ den ausgeſandt und die Predigerkrankheit, eine metho⸗ diſtiſche Seuche, verbreitete ſich in allen Theilen des Reiches.
Scott entfernte ſich, als der Cultminiſter Grubbe dem Conſiſtorium von Stockholm tüchtig an die Hand ging und das Unweſen von Seiten dieſer Leute ihn be⸗ unruhigte; aber er ließ die junge Brut unter der Lei⸗ tung ſeines Gehülfen Roſanius, der große Vortheile ge⸗ nießt als Lokalemiſſär der Conferenz in London, und die Miſſionen in Lappland ſtellte er unter die Leitung des Malergeſellen Tellſtröom. Dieſe Leute und ihr An⸗ hang bearbeiten die Leſerei überall in methodiſtiſcher


