Teil eines Werkes 
5. bis 7. Bändchen (1852)
Entstehung
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Als der Wirth ihn ſah, glaubte er, es ſei ein Hülfs⸗ bedürftiger, und da er nur aus ſeinem Ausſehen ſchloß, nahm er einige Pfennige aus der Taſche, um ſie ihm zu geben.

Aber der Alte ſchob die ausgeſtreckte Hand weg, jedoch ohne ſich durch die wohlwollende Abſicht des Wir⸗ thes verletzt oder verdrießlich zu zeigen.

Obſchon ich ſehr arm ſcheine, ſagte der Alte,

und es unleugbar auch bin, ſo bin ich gleichwohl kein Bettler.

lim ſo beſſer, mein Freund; aber in welcher Be⸗ ziehung kann ich Ihnen daun zu Dienſten ſtehen? Ver⸗ muthlich ſind Sie nicht umſonſt hieher gekommen.

Das iſt wahr; ich bin im Gegentheil in einem ſehr wichtigen Geſchäft gekommen, aber ich befinde mich beinahe in Verlegenheit, wie ich damit hervorrücken ſoll.

Geniren Sie ſich nicht, ſondern gehen Sie gerade auf die Sache los; ich bin gewöhnt, ſelbſt in meinen Reden kurz zu ſein und liebe es auch bei Andern.

Das freut mich... und...

Aber der Alte verſtummte gleichwohl wieder und zeigte ſich ſichtbar verlegen.

Nun, verſetzte der ungeduldige Wirth,was haben Sie zu ſagen?

Ich habe eine Frage an Sie zu richten, aber ich fürchte, Sie möchten ſie mißdeuten.

Seien Sie ohne Furcht, ich bin ein liberaler Mann, und ganz und gar nicht empfindlich; alſo gehen Sie un⸗ erſchrocken zur Sache über.

Nun denn, mein Herr, haben Sie Luſt, dieſes Haus zu verkaufen?

Mein Haus zu verkaufen?

Wie ich die Ehre habe, zu fragen. An Sie?

An mich.

Der Hausbeſitzer betrachtete den Unbekannten, und