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Der Fuchs nickte inzwiſchen dem Stier ſeinen Bei⸗ fall zu und fuhr dann in ſeinem Gerede fort:
„Wollt ihr einen prächtigen Fang thun,“ begann endlich einer der andern, der bis jetzt geſchwiegen hatte, aber mit dem größten Intereſſe der Deklamation des Fuchſes gefolgt war,„ſo kann ich euch eine gute Gele⸗ genheit angeben.“
„Einen guten Fang, ſagſt Du? Sprich... laß hören... gibt es etwas zu ſchaffen, ſo ſind wir nicht die letzten, die dabei ſind.“
„Die Sache iſt die, ſeht ihr, daß ich dieſer Tage
.. ich bin, wie ihr wißt, Schloſſer... von meinem Meiſter den Auftrag erhielt, in einem Hauſe auf der Königinſtraße einige neue Schlöſſer einzuſetzen. Gut, ich ging und that, was mir der Meiſter befahl. Aber wißt Ihr auch, bei wem es war?“
„Keine Räthſel... reines Spiel... und gerade heraus, wie der Großmutter Feuergabel, Du kenuſt doch das Sprichwort.“
„Es war bei einem jungen Wildfang, der ganz kürzlich erſt aus Amerika gekommen iſt und ſo viel Geld mitgebracht hat, daß ihr es gar nicht glauben könnt. Er ſoll der Reichſte ſein, der je von da herübergekommen iſt... ein wahrer Goldklumpen der ganze Kerl oder vielmehr der ganze Junge, denn hol mich der Teufel, wenn er ſchon hinter den Ohren trocken iſt.“
„Und Du biſt Deiner Sache gewiß?“
„Wie meiner ſelbſt, denn ich ſah es mit meinen eigenen Augen, und im Uebrigen können wir uns ja noch vorher erkundigen... wenn einer Geld hat, erfährt man es ſchon.“
Als der Löwe hörte, von was ſie jetzt ſprachen, er⸗ hob er ſein Haupt und ſeine Miene gewann wieder Le⸗ ben und Spannkraft. 3
„Wenn man einmal einem ſolchen Kerl auf den


