Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1852)
Entstehung
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hier eine kleine Notiz aufgeſetzt, die ich juſt in einer Zeitung veröffentlichen zu laſſen gedachte.

„Gib ſie her. Ah, Du gibſt an, ich ſei um eine enorme Summe beſtohlen worden... obſchon...“

Kellner lächelte dabei.

„Warum nicht? das iſt ſchon recht... Schicke Charlek herein... und ſchreibe dann die Anweiſungen.“

Charlek kam herein.

Zu Kellners guten Eigenſchaſten gehörte auch die, daß er ſeine Contoriſten immer höflich und freundlich behandelte.

„Ich habe gewiſſe Gründe, meine Feinde glauben zu machen, daß der Diebſtahl von heute Nacht bedeu⸗ tender geweſen ſei, als er in der That war. Nehmen Sie deßhalb dieſen kleinen Wiſch... ich weiß, daß ich Ihnen mein unbedingtes Vertrauen ſchenken kann... und ſuchen Sie auf irgend eine kluge Weiſe das Ding in eine der verbreitetſten Zeitungen zu bringen... hüten Sie ſich blos, daß es nicht den Anſchein gewinnt, als ob die Sache von mir ausginge... Sie verſtehen mich doch?“

„Vollkommen.“

„Gut... 3

Als jetzt Kaufmann eintrat, verließ Charlek das Zimmer.

Treten Sie näher, mein Freund, treten Sie näher. Sie ſehen bekümmert aus...“

„Wie könnte ich auch anders...“

„Wenn ich lächle, wie Sie jetzt ſehen, ſo können Sie immerhin lachen. Das Unglück iſt allerdings hart, doch kann man es noch verſchmerzen. Wie Sie ſelbſt bemerken, haben die Diebe dieſes Stübchen hier nicht beſucht, und was ſie draußen genommen haben, ſind nur Kleinigkeiten. Wären ſie dagegen hieher ge⸗ drungen... dann... dann... Doch ich ſage Ihnen das nur im Vertrauen... denn es würde mich ſogar