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„Wir wiſſen ſchon, was wir zu thun haben... Nur fort mit ihm in die Rattenfalle...“
„Lebt wohl, lebt wohl!“
Und die Königin der wilden Jagd eilte weg.
„Die Inſtrumente ſind doch in Bereitſchaft? fragte der Löwe die zwei Burſche, die aus dem inneren Zim⸗ mer eingetreten waren.
„Wir haben tüchtig gearbeitet... da ſieh her...“ „Und die Brechſtange, die Handſäge und die Strick⸗ leiter?“
„Verlaß Dich auf uns... wir haben Nichts ver⸗ geſſen... Was ſagſt Du?“
Der Löwe unterſuchte mit der Aufmerkſamkeit eines Kenners ein Werkzeug um das andere.
„Vortrefflich... wir werden ſie bald probiren.“
Man höͤrte jetzt, wie eine Thüre in der Flur ge⸗
öffuet und eine Weile nachher wieder ſchwer und dröhnend
zugeſchlagen wurde. Es war die Thüre, die in den zweiten Stock führte. 3
„Er iſt in der Schlinge gefangen... jetzt ans Werk... Gehſt Du mit, Fuchs?“
„Heb mich auf... ich folge.“
„Und Du, Stier?“
„Geh zum Teufel!“
„Tragt ihn in den Küchenwinkel hinein. Eure Schmideſſe iſt gut genug zum Krankenbett für ſeinen Stierſchädel.“
Nach einer Weile war das Zimmer leer. Der alte Graukopf war der Letzte, der den Ort verließ; aber als er auf die Gaſſe hinabkam, nahm er nicht deuſelben Weg wie die Uebrigen, ſondern verſchwand im Dunkeln in einer entgegengeſetzten Richtung. Noch ſpät in der
Nacht ſaß der Waldhahnenfuß, auf den Ellbogen ge⸗
ſſtützt, ganz allein am Burean.
K
Müde von Nachtwachen und Seelenleiden war ſie Das Gewiſſen. 1. 2


