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30. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 6. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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Zuflucht nehmen, und Tallien, Collot d'Herbois u. a. aus dem Wege ſchaffen muͤſſe, wie er es nachein⸗ ander mit Hebert und Danton gemacht, oder daß ſeine fruͤhern Siege nur ſeinen endlichen Sturz her⸗ beifuͤhren wuͤrden.

Unterdeſſen zitterte der Deſpot, vor deſſen Bli⸗ cken ſelbſt die Demokraten des Bergs erbebten, wenn ſie auf ſie fielen, vor der gefuͤrchteten Gegen⸗ wart eines jungen Frauenzimmers. Caͤcilie Regnaud, ein Maͤdchen, und, wie es ſchien, unbewaffnet, kam

in ſein Haus, und verlangte Robespierren zu ſe⸗

hen. Da ihr Benehmen einigen Verdacht erregte, ſo wurde ſie von der jakobiniſchen Leibwache angehal⸗ ten, die Tag und Nacht unter Schwelgerei und Fluͤ⸗ chen die Hoͤhle des Wuͤtherichs bewachte, der unter ihrem Schutz zu ſchlafen ſuchte. Vor das Revolu⸗ tionsgericht gebracht und befragt, was ihre Abſicht geweſen ſey, begnuͤgte ſich das Maͤdchen zu antwor⸗

ten, ſie habe zu wiſſen gewuͤnſcht,wie ein Tyrann

ausſehe. Sie wurde demnach zur Gulllotine ver⸗ urtheilt, und mit ihr etwa 60 Perſonen als Mit⸗ ſchuldige an einer Verſchwoͤrung hingerichtet, deren Daſeyn nie, weder durch Worte, noch durch That bewieſen wurde. Die Schlachtopfer wurden auf Ge⸗ radewohl aus den Gefaͤngniſſen gezogen, wo ſie ſich ſchon Monate lang vor der Verhaftung der Caͤcilie Regnaud befunden hatten, deren Mitſchuldige ſie

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