3 am meiſten verabſcheuten, und den Gebrauch, den ex von der letzteren machte, fuͤrchteten.
Die Religion ſollte ihm die Mittel verſchaffen, ſei⸗ ne Gegner zu verderben. Ein Gegenſtand, von dem man haͤtte glauben ſollen, er ſey beiden ſehr gleich⸗ guͤltig geweſen, mußte auf beiden Seiten die Ver⸗ anlaſſung zum Streite zwiſchen dem Gemeinderath von Paris und dem jakobiniſchen Fuͤhrer werden. Der Atheismus hat aber ſeinen Fanatiomus ſo gut, wie der Aberglaube, und ein Philoſoph kann gegen diejenigen, die auf einem Glauben beharren, den er fuͤr unwuͤrdig erklaͤrt, eben ſo ſehr erbost werden, als ein bigotter Pfaffe gegen den, der Dogmen ver⸗ wirft, weil ſie ihm nicht hinreichend bewieſen zu ſeyn ſcheinen. Da der Thron bereits zerſtoͤrt war, ſo meinten die Philoſophen aus der Schule Heberts, des Verfaſſers einer abſcheulichen und viehiſchen Zeit⸗ ſchrift, der Pére du Chene genannt, daß durch die gaͤnzliche Zerſtoͤrung der wenigen in Frankreich noch uͤbrigen Spuren von Religion und Gottesverehrung ein herrlicher Trlumph der liberalen Meinungen ge⸗ feiert werden koͤnne. Es iſt nicht genug fuͤr eine wiedergeborne Nation, ſagten ſie, die irdiſchen Koͤ⸗ nige entthront zu haben, wenn ſie nicht den trotzi⸗ gen Arm auch gegen diejenigen Maͤchte ausſtreckt, welche der Aberglaube als herrſchend im endloſen Naume dargeſtellt hat.
Ein ungluͤckſeliger Menſch, Namens Gobet, kon⸗


