Teil eines Werkes 
29. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 5. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
Einzelbild herunterladen

46

rechten und geſetzlichen anzunehmen Willens war. Wenn die Perſon des Koͤnigs in der That unverletz⸗ lich war, was ſollte man von der Konſequenz derjeni⸗

gen denken, da ſie mit Huͤlfe ibrer kuͤhnen und erge⸗

benen, Gefäͤhrten, Barbaroux und Nebecqui, in der That die marſeiller Truppen aufgebracht hatten, wel⸗ che den Vortrab machten, und ohne Widerſpruch das einzig, wirkſame Mittel waren, wodurch der Pallaſt dieſes unverletzlichen Monarchen erſtuͤrmt, ſeine Gar⸗ de geſchlachtet, er ſelbſt ins Gefaͤngniß geworfen, und endlich ſein Leben in Gefahr gebracht worden war 2 Offenbar ſezten ſie ſich dieſer aus ihren vorhergegan⸗ genen Umtrieben entſpringenden Antwort aus, und dieß argumentum ad hominem, wie es die Logiker nen⸗ nen, war es, welches ein Schloß an die Lippen des beredten Vergniaud legte, waͤhrend er einen Beweis fuͤhrte, der, obſchon an ſich ſelbſt richtig und wahr, doch mit den revolutionaͤren Mafregeln nicht uͤberein⸗ ſtimmte, an denen er ſeldſt ausdruͤcklich Theil genom⸗ men hatte.„Thut nichts Boͤſes, daß etwas Gutes daraus entſpringen moͤge“, dieß iſt eine Lehre, die man lernen muß, zwar nicht aus der tranſeendentalen Philoſoohie, welche die Begehung eines augenblickli⸗ chen und offenbaren Unrechts geſtattet, wenn die Aus⸗ ſicht vorhanden iſt, einiges entfernte, ungewiſſe, zu- faͤllige Gute dadurch zu erreichen; ſonderi aus den Vorſchriften des chriſtlichen Glaubens und der wahren Philoſophie, welche befiehlt, daß jeder Fall nach ſeinen