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Zweites Kapitel.
Unentſchiedenheit der Girondiſten und ihre Folgen.— Die könig⸗ liche Familie im Tempel— wird von den Agenten des Ge⸗ meinderaths innerhalb und außerhalb des Gefängniſſes be⸗ widigt.— Ihre beiſpielloſe Geduld,— Der König wird der Geſellſchaft ſeines Sohns beraubt.— Buzot giebt eine all⸗ gemeine Abneigung Frankreichs gegen eine republikaniſche Regierungsſorm zu.— Der König wird vor das Gericht des Konvents gebracht,— ſein erſtes Verhör,— er wird umter Verhöhnungen und Mißhandlungen ins Geſängnis zurückgeführt.— Tumult in der Verſammlung.— Der Kö⸗ nig wird des Umgangs mit ſeiner Familie beraubt. Males⸗ herbes wird als Vertheidiger des Königs außgeſtellt— und Deſeze.— Ludwig wird wiederum vor den Konbent gebracht. — Cröffnungsrede von Deſeze.— Der König wird in den Tempel zurückgebracht. Stürmiſche Debatten im⸗ Konvent. — Beredter Angriff Bergniaud's gegen die Jakobiner.— Das Todesurtheil wird gegen den König ausgeſprochen.— Allgemeines Mitleiden mit ſeinem Schickſal. Dumouriez kommt nach Paris,— verſucht vergebens des Königs Schick⸗ jal abzuwenden.— Ludwig XVI. wird am 21. Januar 4793 enthauptet,— Marie Antoinette ſpäter am 46. Dktober,- die Prinzeſſin Eliſabeth im Mai 4794.— Der Dauphin ſtirbt durch die grauſame Behand⸗ zung am 8. Juni 4795.— Die königliche Prinzeſſin wird
d gegen Laſayette ausgewechſelt am 49. Dezember 4795.
Wir haben bereits bemerkt, daß die ebenſo kraͤfti⸗ gen und maͤnnlichen, als tugendhaften Ermahnungen
der Madame Roland nichts uͤber ihre Kollegen ver⸗
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