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28. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 4. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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dieß große und bluͤhende Reich beſteht, man muß dar⸗ an erinnern, aus einem Bunde vieler Staaten, wel⸗ che, obgleich von ausgedehntem Gebiet, doch verhaͤlt⸗ nißmaͤßig wenig Einwohner haben. In Amerika fin⸗ det ſich nicht in dem Grade eine dichte und herabge⸗ wuͤrdigte Bevoͤlkerung, welche bei den alten Nationen Europas eine ſo unendliche Verſchiedenheit in Kennt⸗ niſſen und Unwiſſenheit, an uͤbermaͤßigem Vermoͤgen und der ſchrecklichſten Armuth verurſacht. Kein Mann in Amerika muß arm ſeyn, wenn er nur ein Beil und Arme hat, es zu gebrauchen. Die Wildniß iſt fuͤr ihn dieſelbe Zuflucht, wie fuͤr unſere erſten El⸗ tern. Seine Familie, wenn er eine hat, iſt ein Reich⸗ thum; iſt er nicht mit Weib und Kindern belaͤſtigt, um ſo leichter ſorgt er fuͤr ſich. Ein Mann, der ein

großes Gluͤck machen will, mag ſeine Hoffnung in

Amerika betrogen finden; wer aber mit maͤßiger Ar⸗ beit die Beduͤrfniſſe, welche die Natur fordert, ſich zu verſchaffen wuͤnſcht, iſt ſicher, ſie zu finden. Ein unermeßlicher Therl der Bevoͤlkerung in den vereinig⸗ ten Staaten beſteht aus Ackerbauern, welche von ih rem Eigenthum leben, das meiſt von geringer Aus⸗ dehnung iſt, und welches ſie mit eigener Arbeit bauen. Eine ſolche Lage iſt republikaniſchen Sitten beſonders guͤnſtig. Der Mann, welcher ſich in der That unab⸗ haͤngig fuͤhlt, und dieß muß jeder Amerikaner, der einen Spaten oder eine Art fuͤhren kann, fin⸗ det ſein Vergnugen an der bloßen Ausuͤbung ſeines