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zuͤndet hatten, Orleans an ſeine Stelle zu bringen⸗ Die Girondiſten waͤren es dagegen wohl zufrieden ge⸗ weſen, das Leben Ludwigs zu retten, aber in dem von ihnen geleiteten Journal haͤuften ſie Gruͤnde auf Gruͤnde gegen die koͤnigliche Wuͤrde. Ueberhaupt war Ludwig ſowohl in ſeiner Eigenſchaft als Koͤnig, als in ſeinem perſoͤnlichen Charakter ſo lange und ſo gleich⸗ förmig verlaͤumdet und mißdeutet worden, daß er in den meiſten Theilen Frankreichs fuͤr den Feind galt, den das Volk am meiſten zu fuͤrchten habe, und wel⸗ chen los zu werden, es das groͤßte Intereſſe habe. Zum Beweis davon kann noch hinzugefuͤgt werden, daß waͤhrend allem Wechſel der einander folgenden Partheien in den naͤchſten ein oder zwei Jahren die Beſchuldigung einer Neigung zum Koͤnigthum ſtets die Anklagen erſchwerte, welche die Partheien gegen einander vorbrachten, und als ein ſo noͤthiger Beiſatz zur Beſchuldigung betrachtet wurde, daß man ſie ſelbſt da nicht hinwegließ, wo die Umſtaͤnde ſie voͤllig un⸗ moͤglich machten.
Beide Partheien im Convent waren alſo vorberei⸗ tet, ſich Popularitaͤt zu erwerben, indem ſie den faſt allgemeinen Vorurtheilen gegen Monarchie und gegen den Koͤnig willfaͤhrig ſich bewieſen. Die Girondiſten,
treu ihren republikaniſchen Grundſaͤtzen, hatten ſich
entſchloſſen, den Thron abzuſchaffen; aber ihre verwe⸗
genen Nebenbuhler waren vorbereitet, einen Schritt
weiter zu gehen, und durch den Tod des entthronten
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