Teil eines Werkes 
28. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 4. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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Handlungen der Selbſtverlaͤugnung feierlich angenom⸗ men hatte. 1 8

Wir haben vorher darauf hingedeutet, daß von Seiten des Koͤnigs die Annahme des ſchwachen und durren Scepters, der ihm unter den erniedrigendſten Umſtaͤnden angeboten wurde, eine gleichguͤltige politi⸗ ſche Handlung war. Faſt keine Art von Benehmen bot ſich ihm mehr dar, wodurch er, ausgeſezt dem all⸗ gemeinen Verdachte, wie er es war, ſeinem Volke in einem unzweideutigen und billigen Lichte haͤtte erſchei⸗ nen koͤnnen, da jede ſeiner Maßregeln der Tert zu den boshafteſten Commentarien war. Nahm ſein Be⸗ nehmen einen populaͤren Charakter an, ſo hielt man es fuͤr eine Handlung fuͤrſtlicher Heuchelei; war es wie bei ſeinem Widerſtande gegen die Departemental⸗ armee, ſo wuͤrde man dafuͤr gehalten haben, es zwecke darauf ab, die Vertheidigung des Landes zu ſchwaͤ⸗ chen; glich es der Verwerfung der Dekrete gegen die Emigranten und widerſpenſtigen Prieſter, dann ſtellte man es als ſeine offenbare Abſicht dar, das alte, des⸗ potiſche Syſtem wieder einzufuͤhren. Kurz, alles Ver⸗ trauen zwiſchen Herrſcher und Volk war dahin durch einen Zuſammenfluß von ungluͤcklichen Umſtaͤnden, wo⸗ bei es ungerecht waͤre, auf eine Parthei ausſchließlich

den Tadel zu werſen, da ſo viele Gruͤnde zum Miß⸗

trauen und Mißverſtaͤndniß auf beiden Seiten vorhan⸗ den waren; das edle und großmuͤthige Zutrauen, das die Franzoſen auf den edlen und großmuͤthigen Cha