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Viertes Kapitel.
Die Jakobiner entſchlieſſen ſich zur Hinrichtung Ludwigs.— Fort⸗ gang und Gründe der Unpopularität des Königs.— Die Girondiſten werden von den Jakobinern mit einem Vorſchlag zur Abſchaffung der Königswürde überraſcht.— Der Vor⸗ ſchlag geht durch.— Gedanken über das neue Regierungs⸗ ſyſtem.— Vergleichung mit Rom, Griechenland, Amerika und anderen Republiken.— Begeiſterung in Frankreich bei dieſer Veränderung.— Thorheiten und Verbrechen, zu de⸗ nen ſie Anlaß giebt.— Zerſtörung der Kunſidenkmäler. Madame Roland bemüht ſich, das Leben des Königs zu ret⸗ ten.— Varrere.— Die Girondiſten bringen eine Depar⸗ tementallegkon in Vorſchlag,— ſie geyt durch,— wird widerruſen,— und die Girondiſten beſiegt.— Das Anſe⸗ hen des Gemeinderaths iſt überwiegend, ſelbſt gegen den Convent.— Dokumente der eiſernen Kiſte.— Parallele zwiſchen Karl I. und Ludwig XVI.— Vorſchlag Pethions, daß der König von dem Convent gerichtet werden ſolle.
Es iſt eine allgemeine Bemerkung, daß das Ver⸗ brechen ſo gut als die Religion ihre geweihten Genof⸗ ſenſchaften hat, die dem Zwecke entſprechen, zu wel⸗ chem ſie ihre Anhaͤnger verpflichten will. Als Katili⸗ na ſeinen Mitverſchwornen einen Eid auflegte, wurde ein Sclave ermordet, und ſein Blut in den Trank gemiſcht, bei welchem ſie ſich gegenſeitig verpfaͤndeten zum Verrath gegen die Republik. Die verzweifeltſten
3 Empoͤrer und Raͤuber haben geglaubt, daß ſie ſich der


