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eine bedeutende Unterſtuͤtzung ſich verſprach, als Braun⸗ ſchweig auf die ritterliche Tapferkeit des franzoͤſiſchen Adels zu ſetzen fuͤr gut fand. Er konnte blos dahin gebracht werden, ſich in eine Kanonade in der Naͤhe von Valmy einzulaſſen, die keine bedeutenden Folgen hatte, und dann befahl er den Ruͤckzug. Vergebens bat, ja beſchwor ihn der Graf von Artois mit einem Muthe, wuͤrdig des Hauſes, von dem er abſtammte, und des Throns, den er nun beſtiegen hat, um die Zuruͤcknahme dieſes ungluͤcklichen Befehls, vergebens wollte er in Perſon ſich an die Spitze der Emigran⸗ ten ſtellen, und mit ihnen den verzweifeltſten Poſten in der Schlacht einnehmen, wenn der Oberfeldherr nur geſtatten wolle, daß ſie geſchlagen werde. Aber der Herzog, hartnaͤckig in ſeiner Niedergeſchlagenheit, wie in ſeiner fruͤhern Vermeſſenheit, beſaß den hohen Geiſt nicht, welcher gewagte Rathſchlaͤge in verzweifel⸗ ten Faͤllen annimmt. Er ſah ſeine Armee um ihn her dahin ſinken, ſah die Franzoſen ſich in ſeinem Ruͤcken formiren, wußte, daß die Huͤlfsquellen Preu⸗ ßens einem verlaͤngerten Kriege nicht gewachſen ſeyen, und nach einem oder zwei ſchwachen Verſuchen, fuͤr die Sicherheit des gefangenen Ludwigs zu unterhan⸗ deln, begnuͤgte er ſich endlich mit der Erlaubniß, ohne Belaͤſtigung ſich zuruͤckzuziehen. Er hob am 20. Sep⸗ tember ſein Lager auf, und ließ zahlreiche Spuren des ſchrecklichen Zuſtandes zuruͤck, zu dem ſeine Armee herabgebracht war,


