chen. Eine ſolche Berufung auf das Gefuͤhl ihrer Mitbuͤrger verſchaffte ihnen beim Sturze Robespier⸗ res den Sieg. Aber die Herrſchaft des Schrecens war noch in ihrem Beginnen, und die Menſchen hat⸗ ten noch nicht gelernt, welche Zuflucht in den ÄAn⸗ ſtrengungen der Verzweiflung liege.
Statt einer ſolchen Energie, wie man ſie bei den Grundſaͤtzen, womit ſie ſich bruͤſteten, haͤtte erwarten koͤnnen, war das Betragen der Girondiſten ſo ſchuͤch⸗ tern, als nur immer moͤglich, obwohl ſie die einzige Parthei in der Verſammlung waren, welche die Ge⸗ walt, und muthmaßlicherweiſe auch die Neigung hatte, dem Strom des Verbrechens Einhalt zu thun.
Wir haben ſorgfaltig den Moniteur durchgegan⸗ gen, welcher die offiziellen Berichte von den Sitzun⸗ gen der Verſammlung in dieſen ſchrecklichen Tagen enthalt. Wir finden viele patriotiſche Geſchenke von der Wichtigkeit, wie die folgenden: eine Flinte von
einem Englaͤnder,— ein Paar Niethkutſchpferde von
einem Kutſcher,— eine Karte der Gegend von Paris von einer Dame. Waͤhrend ſie mit dem Empfang und der Außzeichnung dieſer Buͤrgergeſchenke beſchaͤf⸗ tigt waren, enthielt ihr Tagebuch wenige und zweifel⸗ hafte Berichte uͤber die vergangenen Metzeleien. Die Verſammlung erließ kein Dekret gegen die Schlach⸗ terei, verlangte keine Unterſtuͤtzung von der oͤffentli⸗ chen Gewalt, und begnuͤgte ſich, an die Moͤrder eine erbaͤrmliche Deputation von zwoͤlf ihrer Mitglieder


