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geſprengt haben wuͤrde. Es wurde verkuͤndigt, daß Longwy, Stenay und Verdun in die Haͤnde des Kö⸗ nigs von Preußen gefallen ſeyen. Die erſte und die lezte waren Graͤnzfeſtungen von bekannter Staͤrke, und man hatte bedeutenden Widerſtand erwartet. Der gluͤhende und kriegeriſche Geiſt der Franzoſen ward zur Entſchloſſenheit aufgeregt, als ſie erfuhren, daß ihre Graͤnzen ſolchergeſtalt uͤberſchritten ſeyen; Furcht und Niedergeſchlage heit ergriffen andere, welche die Trompeten der Alliirten ſchon vor den Thoren von Paris zu hoͤren glaubten. Zwiſchen dem heftigen Verlangen der einen, und dem Schrecken und der Niedergeſchlagenheit der andern entſtand ein ſtufenweiſes Aufſteigen von Unruhe und Aufreizung welche der Ausfuͤhrung jedes verzweifelten Plans guͤnſtig war; wie Raͤuber mitten unter einem Erd⸗ beben oder einem Brande ihr Gewerbe am beſten, und mit der geringſten Gefahr der Unterbrechung treiben.
Am 2. September kuͤndigte der Gemeinderath von Paris den Fall von Longwy und das nahende Schickſal Verduns an, und wie wenn er die einzige konſtituirte Behoͤrde des Landes geweſen waͤre, befahl er hoͤchſt ſumariſche Maßregeln zur allgemeinen Ver⸗ theidigung. Allen Buͤrgern wurde befohlen, ſich in Bereitſchaft zu halten, um auf das erſte Aufgebet augenblicklich zu marſchieren. Alle Waffen ſollten dem Gemeinderath ausgeliefert werden, außer denen,


