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deſſen Zeugniß kaum bezweifelt werden kann, erklaͤrt ſeine ſeſte Ueberzeugung, daß die Nationalgarden dem Konig gefolgt ſeyn wuͤrden, und die Revolution un⸗ terdruͤckt haͤtten, wenn der Koͤnig in dieſem Augen⸗ blick ſelbſt ſein Pferd beſtiegen, und ſich an ihre Spitze geſtellt haͤtte. Die Geſchichte bietet ſtarke Parallelen dar, und man moͤchte glauben, wir ſpraͤchen von Margaretha von Anjou, wie ſie vergebens ihrem tu⸗ gendhaften, aber ſchwachſinnigen Gemahl Entſchloſſen⸗ heit einzufloͤßen ſtrebte.
Im Pallaſt zeigte ſich die Stimmung der Truy⸗ pen vortrefflich, und hier ſowohl, als in den Hoͤſen der Tuillerien wurde des Koͤnigs Anrede mit dem Geſchrei: vive le roi! erwiedert. Als er aber hinaus⸗ trat in den Garten, war ſein Empfang bei den Le⸗ gionen der Nationalgarde mindeſtens zweideutig, und bek den Artilleriſten und einem Bataillon von St. Marceau entſchieden unguͤnſtig. Einige ſchrien: vive la nation! Andere:„Nieder mit dem Tyrannen!“ Der Koͤnig that nichts, ſeine eigenen Anhaͤnger zu er⸗ muthigen, oder ſeine Feinde zu ſchrecken, ſondern zog ſich zuruͤck, um Rath zu halten in dem Pallaſte, um welchen ſich der Sturm raſch ſammelte.
Man haͤtte erwarten ſollen, daß die Verſamm⸗ lung, in welcher die Konſtitutionellen eine Majorjtaͤt beſaßen, welche ſtark genug geweſen war, die gegen Lafayette erhobene Anklage mit triumphirender Stim⸗ menmehrheit zu verwerfen; jezt, in der Stunde einer


