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werden ſolle, um uͤber den Zuſtand der Hauptſtadt Nachricht zu geben: eine Botſchaft wurde dem gemaͤß abgeſchickt, um ſeine Erſcheinung zu verlangen, und Ladwig hatte die Schwaͤche, ſeinen Abzug zu geſtattene
Die Bewegungen der Angreifenden waren weit nicht ſo raſch und lebhaft, als bei fruͤheren Gelegen⸗ heiten, wo man keinen großen Widerſtand erwartet hatte. Santerre, ein ausgezeichneter Braͤuer, der durch ſein großes Vermoͤgen und ſeinen ungemeinen Eifer fuͤr die Volksſache ſich bis zum Kommandanten der vorſtaͤdtiſchen Truppen erhoben hatte, war an Geiſt und Koͤrper gleich unthaͤtig, und keineswegs dem verzweifelten Spiele gewachſen, zu dem er beru⸗ fen war. Weſtermann, ein eifriger Republikaner und ein Soldat von Geſchick und Muth, kam, um San⸗ terres Marſch zu beſchleunigen, indem er ihn benach⸗ richtigte, daß die Marſeiller und die Foͤderirten aus der Bretagne auf dem Carouſſelplatze unter den Waf⸗ fen ſtuͤnden, und nur das Vorruͤcken der Pickenmaͤn⸗ ner aus den Vorſtaͤdten St. Ankoine und St. Mar⸗ ceau erwarteten. Als Santerre zauderte, ſetzte ihm Weſtermann den Degen an die Kehle, und der Buͤr⸗ ger⸗Kommandant ſezte endlich, weichend dem naͤhe⸗ ren Schrecken, ſeine Banden in Bewegung. Ihre Zahl war unermeßlich. Aber die wahre Kraft des An⸗ griffs lag in den Foͤderirten von Marſeille, aus der Bretagne und andern Provinzen, welche ſorgfaltig g mit
Waffen und Munition verſehen worden waren. Ue⸗


