Teil eines Werkes 
28. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 4. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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ren die Waffen, womit ſie den mit Musketen und Artillerie wohl verſehenen Banden Widerſtand leiſten ſollten; doch dieß ſchlug ihren Muth nicht nieder. Vergeblich beſchwor die Koͤnigin Maͤnner von achtzig Jahren und daruͤber faſt mit Thraͤnen, von einem Kampfe ſich zuruͤck zu ziehen, wo ihre Kraft ſo wenig helfen konnte. Dieſe Veteranen fuͤhlten, daß die un⸗ gluͤckliche Stunde gekommen war, und unfaͤhig, zu fechten, nahmen ſie wenigſtens das Vorrecht in An⸗ ſpruch, in Erfuͤllung ihrer Pflicht zu ſterben.

Das Benehmen Maria Antoinettens war hoch⸗ herzig im hoͤchſten Grade.„Ihr majeſtaͤtiſches Anſe⸗ hen, ſagt Pelletier, ihre oͤſterreichiſche Lippe und Ad⸗ lernaſe, gaben ihr ein Anſehen von Wuͤrde, das nur von denen begriffen werden kann, welche ſie in jener Stunde der Verſuchung ſahen.“ Haͤtte ſie dem Koͤ⸗ nig nur einen Theil ihres kraͤftigen Geiſtes einhau⸗ chen koͤnnen, er wuͤrde noch in der lezten Stunde den Revolutionsmaͤnnern den Sieg entriſſen haben; aber dem Ungluͤck, das er wie ein Heiliger zu ertragen vermochte, konnte er nicht die Stirne bieten und es wie ein Held bekaͤmpfen, und ſeine Gewiſſenszweifel, ob er Menſchenblut vergießen duͤrfe, raubten ihm uͤber⸗ dieß allen maͤnnlichen Muth.

Das entfernte Geſchrei des Feindes wurde bereits vernommen, waͤhrend die Gaͤrten der Tuillerien ſich mit den dichten Legionen der National⸗Garden und mit ihren Kanonen fuͤllten. Von dieſen Buͤrger⸗Trup⸗