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niſter und vermochte nur mit Muͤhe uͤber Dumouriez, Deranthon, und Lacoßt, ihre Stellen zu behalten, und die der abgetretenen zu erſetzen; allein er war genoͤthigt, ihre Ergebenheit damit zu erkaufen, daß er das Decret in Betreff der Foͤderal⸗ oder Deyarte⸗ mental⸗Armee von 20,00 Mann unterzeichnete, jedoch unter der Bedingung, daß ſie ſich zu Soiſons und nicht zu Paris verſammeln ſollten.
In Betreff des Dekrets gegen die Prieſter blieb er noch immer unbeweglich bei ſeiner Entſchließung.
So entſchied die Religion, welche ſeit einem halben Jahrhundert in Frankreich ſo wenig beachtet wurde, durch ihren Einfluß endlich das Schickſal des Koͤnigs und des Koͤnigreichs.
Die drei entlaſſenen Miniſter wuͤnſchten einander Gluͤck, daß ſie von Auftritten erloͤſet wurden, die ſich ſo wenig mit ihren republikaniſchen Tugenden und Geſinnungen, als die Antichambre eines Hofes, wo man genoͤthigt war, Schnallen ſtatt der Schuh⸗ baͤnder zu tragen und von den ſauern Geſichtern der Thuͤrſteher und Zeremonienmeiſter abhing und wo patriotiſche Stimmen ſich in die Hofſprache einzwaͤngen mußten und ein Weſen von demſelben Fleiſch und Blut wie ſie ſelbſt, mit den Titeln, Sire, und Euer Majeſtaͤt anreden mußten. Nicht lange darauf ſollten die ungluͤcklichen Pedanten finden, daß es nocht ſchlimmeres gebe als die Hofetikette und daß


