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der Jacobiner zu haſſen und zu verabſcheuen; waͤh⸗ end ſein Scharfſinn und ſein gerader Verſtand ihn wohl den affectirten Fanatismus der Giron⸗ diſten durchſchauen und entraͤthſeln ließ, die, wie er deutlich ſah, ſich mit Entwuͤrfen befaßten, die
Frankreich, dem Zeitalter und dem Zuſtande der Sitten
ſchnurgerabe entgegen waren. So behauptete er ſeine
Stellung als Kriegsminiſter, mit allen Partheien
buhlend; einen Abend im Jakobinerklubb die rothe
Muͤtze, welche das Zeichen zuͤgelloſer Freiheit war,
tragen, und den andern mit groͤßerer Aufrichtigkeit
dem Koͤnige rathgebend, wie er das herannahende
Uebel vermelden koͤnne; obgleich die Nebenwege, die
er bezeichnete, dem guten rechtſchaffenen Fuͤrſten zu
ſchleichend ſchienen, dem die Vorſehung in Dumou⸗
riez einen Rathgeber beigeſellt hatte, der ſich beſſer
fuͤr einen minder gewiſſenhaften Herrſcher geeignet
haͤtte. Doch ſetzte der Koͤnig ein bedeutendes Zu⸗
trauen in den General, das, wenn es auch nicht
immer mit gleicher loyaler Ergebenheit erwiedert, doch auch nie mißbraucht wurde.
Die republikaniſchen Miniſter waren durch ihre Talente eben nicht berufen, ſich das Anſehen von Areopagiten oder von roͤmiſchen Volkstribunen zu geben. Roland war im Grunde nur ein langweiliger Pedant, und er konnte ſeine Frau nicht in den ge⸗ heimen Rath mitnehmen, obgleich man ſagte, ſie


